Trotz Finanzkrise in den Urlaub
Sie haben bereits auf unserer Seite erfahren, wie Sie kostengünstig ihren Urlaub zuhause verbringen könnten, trotz knappen Haushaltskassen, leeren Geldbeuteln und blanken Nerven. Für jene, die es sich zwar eigentlich nicht leisten können, dennoch auf die Vorzüge eines „richtigen“ Sommerurlaubs nicht verzichten möchten, gibt es jetzt eine Möglichkeit, sich kostengünstig im Ausland, egal ob Spanien, Italien, Litauen oder Afrika, aufzuhalten: Das Stichwort lautet: Couchsurfing! „Surfen auf der Couch?“ Wie soll das denn gehen?
Dabei ist das Prinzip ganz einfach: Sie melden sich auf einer Online-Platform im Internet an und erstellen ein Profil. Im Anschluss geben Sie per Suchleiste ein, in welchem Land Sie ihren Urlaub verbringen möchten. Dann sehen Sie eine Liste von Menschen, die ihrerseits auch ein Profil hochgeladen haben und die Ihnen ihre „Couch“ zur Verfügung stellen. Und wenn man die angebotene Couch weiter von ihrem Wunschort entfernt liegt, z.B. 60 km von Barcelona, kann man auf die günstigen Mietwagen in Spanien zurückgreifen.
Zurück zu dem Prinzip des Couchsurfings: Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Angemeldete Mitglieder sind nicht verpflichtet eine Unterkunft anzubieten. Die Dauer, Art und Bedingungen werden durch die Absprache des „Couch-Inhabers“ und des Reisenden festgelegt. Das Prinzip der Gastfreundschaft sollte weitestgehend gelten. Mit anderen Worten heißt das: Auf den Geldaustausch sollte verzichtet werden.
Damit die Reisenden mit einem guten Bauchgefühl in ihren Urlaub starten, soll eine Atmosphäre von Sicherheit und Vertrauen gewährleistet werden. Dies wird zum einen durch persönliche Referenzen anderer Mitglieder umgesetzt (ähnlich wie bei eBay), zum anderen durch die Identitätsprüfung der Kreditkarte. Weiterhin gibt es ein gegenseitiges Bürgschaftssystem.
Also, wenn die Kassen trotz überstandener Finanzkrise immer noch leer sind, kann man sich auch einmal dem Couchsurfing annehmen, um in den Genuss des spanischen Flairs zu kommen. Salsakurse gibt es ja auch in Deutschland, aber mehr schlecht als Recht. Es sei denn, man hat den richtigen Partner mit spanischem Hüftschwung.