Geldanlagen
Unter einer Geldanlage/Kapitalanlage versteht man die Anlage bzw. die Investition von Geldbeträgen, die üblicherweise in einer Bank, einer Fondsgesellschaft oder einer Versicherung erfolgt. Der Geldanleger verzichtet bei der Anlage auf die unmittelbare Verwendung seiner Anlage, wofür er vom Kapitalnehmer mit einer Rendite entschädigt. Die Höhe dieser ist abhängig von der derzeitig am Kapitalmarkt gültigen. Unter diesen Sammelbegriff der Geldanlage werden aber nicht Güter gezählt, die der Geldanleger zum Verbrauch erworben hat.
Zu den Geldanlagen zählt zum Beispiel: Bargeldanlagen, Spareinlagen, Sparbriefe, Bausparen, Festverzinslichte Wertpapiere, Aktien, Investmentzertifikate, etc. Jeder Art der Geldanlage bringt unterschiedliche Möglichkeiten mit sich, bezüglich der Sicherheit, der Liquidität und der Gewinnhöhe. Auch das Risiko ändert sich von Geldanlage zu Geldanlage.
Relativ verbreitet sind Spareinlagen, in Form von Sparkonten (z.B. Tagesgeld oder Festgeld), bei denen die Zinsen derzeit zwischen 0,5 und 2,75% liegen - aber auch die Anlageform des Bausparens eine weit verbreitete Möglichkeit der Geldanlage. Hierbei ist das Tagesgeldkonto die flexibelste Variante der hoch verzinsten Sparkonten, da über die Anlagesumme jederzeit mit Vorlaufzeit von 24h verfügt werden kann. Dies wird ermöglicht, da beim Tagesgeld alle Zinserträge tagesgenau angerechnet werden. Die Ausschüttung erfolgt je nach Angebot monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder einmal pro Jahr. Wenn der Geldanleger beim Festgeld über einen höheren Betrag als 2000 Euro verfügen will, muss er fristgerecht (in der Regel drei Monate im Voraus) kündigen. Andernfalls muss er einen Vorschusszins leisten. Abgesichert sind Sparkonten in Deutschland über den Einlagensicherungsfonds Deutscher Banken. Für die weitere Recherche zum Thema Einlagensicherung empfehlen wir Tagesgeldkontovergleich.com.
Es ist immer ratsam, Chancen und Risiken vorher abgeklärt werden und die Art der Anlage zu dem Geldanleger passt. Dieser verfolgt schließlich das Ziel, sein Geld zu vermehren (Hohe Rendite; Wertzuwachs durch Zins oder Gewinn) und nicht zu verlieren, wobei die Sicherheit der Anlage stets gewährleistet sein muss. Aber auch die Frage der Verfügbarkeit (Liquidität) des Geldes ist nicht unwesentlich für den Geldanleger. Das Mindestziel sollte stets sein, den realen Wert der Geldanlage zu erhalten. In Deutschland gibt es zahlreiche Kapitalnehmer, die ein unterschiedliches Angebot aufweisen.